Trinitatis-Zeit – Gott ist Beziehung

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist, der eine Gott in drei Personen – viele tun sich damit schwer. Drei in einem – wie soll das gehen?

Am Sonntag nach Pfingsten feiern Christen das Fest Trinitatis, das Fest der Dreieinigkeit Gottes. Die Zeit im Kirchenjahr nach Tritinatis nennt sich Trinitatiszeit.

Die Trinität, die Dreieinigkeit – eine theologischen Idee, die schwierig ist und doch viel über das Wesen Gottes aussagt. Denn: Gott ist umfassender, als ein Mensch begreifen kann. Aber er lässt sich auf eine Geschichte mit den Menschen ein und offenbart ihnen mit der Zeit immer mehr von sich: Als Vater erwählt sich Gott ein Volk, als Sohn nimmt er sich des Schicksals aller Menschen an, bezieht schließlich in jedem einzelnen Wohnung: als Begeisterung, als Tröster und als Liebeskraft. Gott ist reine Beziehung. Niemand ist von seiner Gegenwart ausgeschlossen. Gott kann und will nicht für sich sein. Ein Ausdruck dafür ist seine Dreieinigkeit.

mit Egänzungen aus: kirchenjahr-evangelisch.de